Wanderparadies Mallorca

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1. TAG: AUSFLUG 1

Mit dem verträumten Weiler Llucalcari und dem einstigen Anziehungspunkt für Künstler aus aller Welt, Deià, berührt der camino de Alconasser, auch “Malerweg” genannt, zwei der malerischsten Orte Mallorcas. Unsere Version der Wanderung fängt in Llucalcari an, endet im Bergdorf Deià, und führt durch alte Olivenhaine entlang von zwei typischen kleinen Buchten der Westküste Mallorcas, Es Canyeret und Cala Deià. Das türkis-grüne Meer und die grau-grünen Töne der Tramuntanaküste verleihen dieser Zone eine besondere, dramatische Schönheit, die Künstler magisch anzieht. Seit Beginn des 20. Jahrhundert zog es immer mehr Persönlichkeiten aus der Kunstwelt (Schriftsteller, Maler, Künstler, Schauspieler…), die Inspiration und Ruhe suchten, in diese Gegend. Auf unserem Weg gelangen wir zur Cala de Llucalcari, auch als Canyaret bekannt, wegen der gleichnamigen Brunnen, deren Schlamm sich die Badenden gerne auf die Haut reiben. Im schönen, verschlafenen Llucalcari, der kleinste Ort Mallorcas, mit höchstens 20 Häusern, scheint immer absolute Ruhe zu herrschen. Auch wenn die Cala de Deià zu einem Badestopp anlockt, sollte mann nicht vergessen, durch die engen Gassen bis zum aussichtsreichen Kirchplatz von Deià aufzusteigen. Hier lebte, starb und ruht, der berühmte englische Schriftsteller Robert Graves (“Ich, Claudius!”), dessen Grab sich auf dem örtlichen Friedhof befindet.

Route: Llucalcari – Deiá
Efektive Wanderzeit: 3,0 Stunden
Länge: 7,5 Km
Höhenmeter auf: 200 m
Höhenmeter ab: 100 m
Schwierigheitsgrad: leicht

2. TAG: AUSFLUG 2

Der alte Post- und Transportweg, camino de correus, zwischen Esporles und Banyalbufar, der bis ins 19. Jahrhundert die einzige Verbindung zwischen den beiden Dörfern darstellte, ist eine kürzere, leichte bis mittelschwere Etappe des Trockenmauer-Wegs, ruta de pedra en sec, und ist auch für ungeübtere Wanderer geeignet. Unser Weg führt zu Beginn am alten Landgut aus dem 13. Jarhundert La Granja vorbei, und schlängelt sich langsam, durch Olivenplantagen und einen Steineichenwald bergauf, bis zu einer Stelle, von der aus man einen freien Panoramablick auf die Küste hat. Überall unterwegs kann man die traditionelle Bauweise der auf der Insel sehr verbreiteten Steinmauerkonstruktionen bewundern. Ein Pfad führt leicht abfallend zu einer ehemaligen Kalkmühle am Fuße des Planici Bergmassivs. Je weiter wir fortschreiten, und uns Banyalbufar nähern, um so spektakulärer werden die Ausblicke auf das Meer und die Steilküste. Banyalbufar, was im 10. Jahrhundert durch die Mauren gegründet wurde, und die den für diesen Dorf aüsserst karakteristischen Terrassenanbau eingeführt haben, erreichen wir über einen romantischen treppenartigen Weg, von wo aus wir die terrassenförmigen Anbaufelder und manchmal imposanten Wasserbassins, safareig, bewundern können.

Route: Esporles – Banyalbufar
Efektive Wanderzeit: 3 Stunden
Länge: 7,0 Km
Höhenmeter auf: 260 m
Höhenmeter ab: 280 m
Schwierigheitsgrad: leicht bis mittelschwer

3. TAG: AUSFLUG 3

Unsere Wanderung fängt im Tal von Orient, im Osten der Serra de Tramuntana, an. Das Dorf, mit nur 50 Häusern, liegt weit abgeschieden vom Tourismus, und zählt zu den ursprünglichsten Dörfern der Insel. Hier im Tal, zwischen Mandelbaumplantagen, Olivenhaine und Apfelbäumen, kann man noch die ruhige Seite Mallorcas kennenlernen. Zuerst machen wir einen Spaziergang durch das wunderschön gelegene Dorf, danach steigen wir hinauf bis zu den Ruinenresten vom ehemaligen, mächtigen castell oder Burg von Alaró. Auf dem 700 Meter hoch gelegenen Plateau, biegt ein gepflasteter Stufenweg links ab, und nach einigen Biegungen gelangt man zum ersten Burgtor und zur äusseren Verteidigungsmauer. Steinstufen führen weiter hoch zum Torre del Homenatge, wo ein Pfad zum westlichen Festungswall abbiegt, ein fantastischer Aussichtspunkt auf die Serra de Tramuntana, jedoch nur für absolut schwindelfreie Personen. Von dort geht ein Pfad zum 822 Meter hohen Gipfel des Puig d´Alaró. Dort befindet sich ein kleiner Gasthof und eine Kapelle aus dem Jahre 1622, der Heiligen Jungfrau der Zuflucht, die Mare de Deú del Refugi, gewidmet. Hier machen wir eine kurze Pause und genießen den tollen Ausblick hinab ins Tal. Der Rückweg nach Alaró geht über einen alten Pilgerweg im Zickzack nach unten bis zur Finca Es Verger, wo wir eine Mittagspause einlegen und die Möglichkeit haben im urigen Restaurant der Finca einzukehren. Nach der Mittagspause, geht es weiter hinab bis ins Zentrum von Alaró, wo noch etwas Zeit bleibt sich auf dem Hauptplatz bei einem kühlen Getränk zu erfrischen.

Route: Orient – Alaró
Efektive Wanderzeit: 3,5 Stunden
Länge: 7,0 Km
Höhenmeter auf: 362 m
Höhenmeter ab: 602 m
Schwierigheitsgrad: mittelschwer

4. TAG: AUSFLUG 4

Unsere Wanderung, zwischen zwei der schönsten Buchten Mallorcas, ist eine gesunde Übung für Körper und Seele. Wir folgen den Spuren der “Steinmännchen”, auf mallorquinisch fitas, übereinander gestapelte Steintürme, welche traditionell als Orientierung halfen, jedoch mittlerweile von zu vielen Wanderern aus Spass aufgestapelt werden, eine Modeerscheinung wovor Umweltexperten aus Umweltschutzgründen warnen. Wir starten am Parkplatz vom Strand der Cala Mesquida, ein einzigartiger, feinsandiger Naturstrand mit Kristallklarem Wasser, ein wares Paradies für Wellenreister, inmitten einer weitläufigen Dünenlandschaft, durch die man auch herrlich wandern kann. Über leicht begehbare Pfade, über felsige Küstenabschnitte, geht es weiter, und während der gesamten Strecke geniessen wir spektakuläre Ausblicke über das Meer und die Berglandschaft der Peninsula de Llevant. Vom Aussichtspunkt Punta des Boc hat man eine schöne Sicht auf den Wachturm Torre d‘Albarca. Die Pfade gehen kreuz und quer, aber es lässt sich am Küstenverlauf gut orientieren. Bei gutem und warmen Wetter, gibt es die Möglichkeit für ein Bad in der Bucht der türkisblauen Cala Torta. Der Rückweg führt unterhalb direkt am Meer entlang zurück. Im Anschluss halten wir in Artà, und machen einen Rundgang durch den charmanten, etwas eingeschlafenen Ort, der bis heute sein mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt hat. Bereits aus großer Entfernung kann man die hoch gelegene Burganlage mit seiner Wallfahrtskirche San Salvador erblicken.

Route: Cala Mesquida – Cala Torta
Efektive Wanderzeit: 3,0 Stunden
Länge: 6,0 Km
Höhenmeter auf: 63 m
Höhenmeter ab: 77 m
Schwierigheitsgrad: leicht

5. TAG: AUSFLUG 5

Der Orangenweg ist eine gemütliche Wanderung durch das fruchtbaren Orangental von Soller. Umringt von den grandiosen Gipfeln des Tramuntana-Gebirges, Puig Major, Puig de l’Ofre und Serra d’Alfàbia, führt uns dieser Rundgang durch die zauberhaften Bergdörfer, Fornalutx und Biniariaix, von und bis Soller. Die Wanderung beginnt im Zentrum von Soller vor der gothischen Kirche, und unser erstes Etappenziel ist Biniaraix. Wir passieren gepflegte Gärten mit unzähligen Orangen- und Zitronenbäumen, sowie Terrassenhänge mit uralten Olivenhainen. Biniaraix, wie auch Fornalutx, besitzen eine Struktur muslimischen Ursprungs. Die Häuser beider Dörfer sind von einfacher Architektur, mit großen Wänden aus Lehm und Stein konstruiert, und sind ein gutes Beispiel der typisch mallorquinischen Berghäuser. In Biniaraix endet auch der Barranc de Biniaraix, eine der schönsten Schluchten Mallorcas. Weiter nach Fornalutx: je höher wir kommen, desto schöner wird der Blick ins Tal von Saller. Vorbei am Anwesen S’Hort d’Amunt gelangen wir schliesslich ins Tal von Fornalutx. Fornalutx wurde bereits mehrmals zum schönsten Dorf Spaniens gekürt, seine kleinen verwinkelten Gassen, mit Blumen und Pflanzen beschmückt, laden zu einer Erkundungstour ein. Nach einer Pause geht es über den schmalen Camí Vell de Fornalutx und einem Pflasterweg zu den Häusern von Binibassi. Unser weiterer Weg zurück, bis in Zentrum von Soller, verläuft über weite Strecken auf asphaltierten, aber wenig befahrenen Strassen, dazwischen auch auf alten Pflaster- und Treppenwegen und schmalen Wanderpfaden.

Route: Soller – Soller
Efektive Wanderzeit: 3,5 Stunden
Länge: 7,0 Km
Höhenmeter auf: 300 m
Höhenmeter ab: 300 m
Schwierigheitsgrad: leicht bis mittelschwer